Die geliehene Zeit REZENSION

 

Ich war ja sehr gespannt, ob der zweite Teil mit Feuer und Stein mithalten konnte.
Natürlich will ich nicht schon hier zu viel verraten, also halte ich es hier kurz.

 

Wer den ersten Teil oder die Serie Outlander nicht gelesen bzw. gesehen hat, sollte jetzt besser nicht weiterlesen, außer man möchte richtig fett gespoilert werden!

 
 
 
 

Zwanzig Jahre lang hat Claire ihr Geheimnis bewahrt. 
Doch nun kehrt sie mit ihrer Tochter Brianna nach Schottland zurück. 
Und mitten in den Highlands, auf einem verwunschenen alten Friedhof, schlägt für sie die Stunde der Wahrheit.
 
 
 
 
 

Ich hatte ja schon einige Ansprüche an das Buch, nachdem mich Feuer und Stein so in seinen Bann gezogen hat. Um es vorweg zu nehmen, diese doch recht hohen Ansprüche hat es leider nicht ganz erfüllt.
 
Zu Beginn war es sehr schön wieder in die Welt von Claire und Jamie einzutauchen, die Diana Gabaldon so faszinierend beschreibt.
Feuer und Stein war auch einer der Funken, der das Feuer meiner Begeisterung und Faszination zum Entflammen brachte. Um es sehr poetisch auszudrücken.
 
Es ist zwar zu Beginn des zweiten Teils einige Zeit – genauer gesagt 20 Jahre – vergangen und Claire reist mit ihrer Tochter Brianna, nach Franks Tod, nach Schottland. 
Ich muss ehrlich sagen, dass mir fast gar nicht aufgefallen ist, dass Claire älter ist, natürlich beim Lesen wurde sie anders beschrieben, aber sie ist dennoch die alte Claire, wie wir sie kennen und lieben.
Auch Roger Wakefield empfand ich als sehr sympathisch, vor allem passt er so toll zu Brianna und ich hoffe, dass die beiden zusammen kommen!
 
 
Als dann endlich der Teil begann, mit Jamie und Claire 1744 in Frankreich hab ich mich wahnsinnig gefreut, da ich die beiden zusammen einfach nur perfekt finde.
Diese Begeisterung hat sich zur Mitte hin leider gelegt und Handlung hat sich nur noch gezogen und gezogen. Die Bücher sind wahnsinnig gut recherchiert und das merkt auch beim Lesen. Nur mir waren es teilweise zu viele historische und politische Fakten, dass ich da kaum noch durchblicken konnte. Wodurch dann natürlich auch die Handlung drunter litt.
So habe ich mich durch den Mittelteil – entschuldigt meine Wortwahl – gequält und auch viele Pausen gemacht, andere Bücher gelesen etc.
Letztens wurde ich aber ermutigt, doch weiterzulesen, da es auf die letzten Seiten noch richtig gut werden sollte.
Und das wurde es! Zum Glück.
Ich hatte da eine Weile lang nicht mehr in Die geliehene Zeit gelesen und ein wenig gebraucht, um wieder in die Story zu kommen, aber es hat sich gelohnt.
Zu dem Zeitpunkt, zu dem sie wieder in Schottland sind, passiert nochmal sehr viel Handlung und Spannung im typischen Stil.
Ich habe auch bei diesem Teil erneut sehr mit den Protagonisten mitgefühlt.
Diana Gabaldon beschreibt ihre Figuren so präzise und echt, dass ich mittlerweile das Gefühl habe, dass ich sie kenne, als wären sie mir persönlich bereits begegnet. Weshalb auch das ein oder andere Tränchen, vor allem gegen den Schluss, verdrückt wurde.
 
Ich freue mich schon sehr darauf, den dritten Teil Ferne Ufer zu beginnen!
 
Ein großer Dank gilt dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Titel: Die geliehene Zeit
Originaltitel: Dragonfly in Amber
Autor: Diana Gabaldon
Preis: Taschenbuch 12,00€ / kindle 9,99€
Seitenanzahl: 980
Wertung: 3 Punkte
Reihe: Band 2
Verlag: Blanvalet
Kaufen? Kaufen.







 

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