„Der Wanderer – Die Schamanin“ von Dominique Stalder

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Ich wünsche euch allen frohe und vor allem entspannte Osterfeiertage und freue mich, euch hier im Zuge der Oster Blogtour zu „Der Wanderer – Die Schamanin“ von Dominique Stalder auf meinem Blog herzlich Willkommen heißen zu dürfen!

Heute ist Karfreitag, einer der höchsten Feiertage für Christen. Sie gedenken dem Kreuztod Jesu Christi in Erwartung seiner Auferstehung.

Ich selber bin nicht religiös, wurde auch nie getauft. Es wurde mir zu Beginn selbst überlassen, ob ich in den Ethik – oder Religionsunterricht gehen wollte. Und als ich auf die Frage „Was macht man denn da?“ die Antwort, dass man in Ethik etwas über den Menschen lernt, bekam, hab ich geantwortet: „Dann gehe ich in den Religionsunterricht über den Menschen weiß ich schon Bescheid!“ (Man bedenke, ich war 6 Jahre alt…)
Also kam es, dass ich bis zur 7. Klasse den katholischen Religionsunterricht besucht habe, aber ich meine in der Grundschule war das auch echt super mit Brot brechen und Lieder singen. Auf dem Gymnasium in der 7. Klasse bin ich dann zum Ethikunterricht gewechselt und dort auch geblieben.

So, tolle Anekdote zum Einstieg Carla…

Aber so ganz zufällig war sie nicht, denn im Rahmen der Blogtour zu „Der Wanderer – Die Schamanin“ von Dominique Stalder aus dem SadWolf Verlag möchte ich euch ein wenig meine Gedanken zu diesem Feiertag mit seinem Hintergrund und dazu passend zu dunklen Atmosphären in Büchern erzählen.

Eigentlich hätte euch gerne eine ausführliche Rezension dazu geboten, aber leider war die Zeit ein wenig knapp und ich kann euch nur meinen ersten Eindruck dazu schildern.

Ich will ehrlich mit euch sein und deshalb war für mich Ostern nie mehr als Ferien und Ostereier bzw. Geschenke suchen, also keine Kirche, fasten oder Ähnliches.
Natürlich habe ich kein Problem damit, dass andere ihre Religion leben und feier, es darf ja jeder machen was er will, genau wie ich.
Aber für mich ist das nun mal einfach nur ein Feiertag und ich gedenke nicht den Tod Jesu.
Kann sein, dass das ein wenig die Erscheinung meiner Generation ist, weniger religiös zu sein, aber geben wir es zu, Religion und Religionsausübung ist kein einfaches Thema.

Dennoch kann man die Zeit ein wenig nutzen und ein Buch lesen! (Was ja sowieso nie eine verkehrte Idee ist!) Ich habe gestern nämlich mit dem Buch, um das sich hier diese BloGtour dreht, angefangen und direkt beim Einstieg spürt man diese düstere, bittere und teilweise auch aussichtslose Atmosphäre, die vor allem den Protagonisten Der Wanderer umgibt. Er wurde nämlich an einen Strand angespült ohne eine Erinnerung, weder an seinen Namen, noch Erlebnisse oder wie er dort gelandet ist.
Was mir auch aufgefallen ist, dass es eine sehr raue Welt ist, ein wenig mittelalterlich – fantastisch anmutend, in die der Wanderer und somit auch wir, die Leser, geworfen werden. Kriege, politische Unruhen und teilweise barbarische Sitten, die den Bewohnern das Leben nicht gerade leicht machen.
Und dennoch erhält der Wanderer Barmherzigkeit, da viele Mitleid mit ihm und seinem Schicksal haben.

Ich musste mich anfangs erst ein wenig an den Schreibstil gewöhnen, da er ungewöhnlicher war als sonst. Man hat den Eindruck einer gewissen Distanz, als wäre der Wanderer und seine Welt nicht so nahbar, was es mir schwerer macht, mich in die Welt einzufinden.
Dennoch bin ich auf jeden Fall gespannt, wie es mit dem Wanderer weitergeht, ob es sein Gedächtnis wiedererlangt und was es mit dieser mysteriösen Schamanin auf sich hat.

Seid ihr religiös und feiert die Osterfeiertage?
Mögt ihr so düstere Bücher oder braucht ihr lieber Friede, Freue, Eierkuchen Welten?
Schreibt mir gerne eure Meinung!

P.S.: Na, habt ihr den Buchstaben in diesem Beitrag und das Puzzleteil gefunden?

P.P.S.: Morgen geht es bei der lieben Miriam von BookwaveMiri weiter, schaut unbedingt vorbei 🙂

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6 Gedanken zu “„Der Wanderer – Die Schamanin“ von Dominique Stalder

  1. Huhu =)
    Toller beitrag ,hmm richtig religiös würde ich nicht sagen aber man kennt die Geschichte und gibt sie immer etwas weiter !!
    Bücher sind in allen variationen toll solange sie gut geschrieben sind da braucht es auch kein friede freude Eierkuchen sein =)

    Liebe Grüße
    Melanie

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  2. Hey klasse Beitrag,
    Also ich sag mal so, Ostern wird immer gefeiert, aber richtig Religiös bin ich jetzt nicht wirklich.

    Also ich liebe eigentlich jede Richtung es muss nur spannend sein und mich fesseln beim lesen, da darf es auch düster und dunkel sein 🙂

    Lg Marina

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  3. Ja, ich bin religiös, dennoch bin ich nicht so der Osterfan.
    Klar, ich kriege Ostereier, aber für mich ist Ostern nichts besonderes.

    Eigentlich bevorzuge ich Bücher, die realistisch sind, also Bücher in denen nicht immer alles friedlich sind, in denen es dennoch schöne Momente gibt

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