„Weil wir uns lieben“ von Colleen Hoover

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Ich habe zwar keine Rezension zu Band 1 und 2 verfasst, aber ich muss mich leider hier über dieses Buch auslassen!
Wenn wir also die beiden vorherigen Bände nicht gelesen haben solltet, würde ich euch raten, meine Rezension nicht zu lesen, da sie nicht ohne gewisse Spoiler auskommt und ich möchte natürlich keinem das Lesevergnügen verderben. (Wenn noch eine Rezension zu Band 1 „Weil ich Layken liebe“ gewünscht ist, lasst es mich in den Kommentaren wissen!)

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Layken und Will haben geheiratet.
Während ihrer Flitterwochen erzählt Will von ihrem Kennenlernen und ihrer Beziehung aus seiner Sicht.

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Ihr fragt euch vielleicht, warum ich so wenig zum Inhalt von „Weil wir uns lieben“ geschrieben habe, aber ich muss ehrlich mit euch sein. Es gibt nicht mehr zu erzählen.

Während mich „Weil ich Layken liebe“ noch in seinen Bann ziehen konnte, mit seiner Erzählung einer bezaubernden Liebesgeschichte, die nicht immer unter einem guten Stern stand, ging die Fahrt mit „Weil ich Will liebe“ bereits abwärts. An sich gab es im zweiten Band nichts Neues zu erzählen, es wurde einfach der Vorgänger aus der Sicht von Will wieder aufgegriffen. Einfallslos, aber immerhin noch ein neuer Blickwinkel.
„Weil wir uns lieben“ setzt dem Ganzen jedoch die Krone auf.

Ich musste das Buch einfach nach ungefähr 100 Seiten abbrechen, da es mich dermaßen gelangweilt hat, wie lange kein Buch.
Es wurde erneut das erste Buch durchgekaut, von Will erzählt, während die beiden ihre Flitterwochen nach der Hochzeit verbringen. Nur unterbrochen von nervigen Fragen und unnötigen Kommentaren von Seiten von Layken.
Was schade ist, da ich Layken als Protagonistin mochte. Sie war zwar nie jemand, mit dem ich mich identifizieren könnte, noch würde ich sie als Vorbild oder „Role Model“ bezeichnen, dennoch fand ich sie sympathisch. Jetzt leider nicht mehr. Es machte den Eindruck, als hätte ihr jemand den Kopf verdreht, sodass sie nicht mehr klar denken kann.

„Weil wir uns lieben“ war meiner Meinung nach einfach nur unnötig und reine Geldmache, obwohl ich mal stark annehme, dass CoHo sehr gut von den Umsätzen ihrer weiteren Bücher leben kann.

Ihren Schreibstil mag ich immer noch sehr gerne, daran hat sich nichts geändert, aber die Story dieses Buchs war so farblos wie Wasser und ebenso fad.
Für mich hätte genauso gut der erste Band als Einzelband gereicht und hätte mir einigen Frust und auch Geld gespart. Dennoch durch das gefühlt andauernder Durchkauen dieser gewissen paar Wochen, macht mir leider auch den ersten Band schlecht.
Was ich wirklich schade finde, da ich den ersten Band verschlungen habe und gar nicht weglegen konnte.

Mein Fazit ist, dass CoHo das durchaus besser gekonnt hätte und vor allem dieser finale Band unnötig und schlichtweg langweilig war. So Leid es mir auch tut.
Die emotionalen Achterbahnen, die ihre Bücher sonst so prägen, sind hier ausgeblieben und auch sonst konnte mich das Buch mit wenig Originalität nicht überzeugen.

0Herzen

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2 Gedanken zu “„Weil wir uns lieben“ von Colleen Hoover

  1. Ich hatte von CoHo zunächst nur „Hope forever“ auf deutsch gelesen, was mich überhaupt nicht überzeugen konnte. Dann gab ich mich dem Hype um „It ends with us“ geschlagen und war fasziniert. Gerade lese ich „Maybe someday“ was ich auch gut finde. „Ugly love“ liegt noch auf dem SuB. Die Layken und Will Bücher hatte ich damals nach „Hope forever“ gemieden und nachdem ich so viele Rezensionen gelesen habe, käme für mich auch nur der erste Band in Frage. Dieser neue Trend, die Bücher auch noch mal aus der Sicht des Kerls zu schreiben, ist so nervig und in meinen Augen auch nur eine Geldmacherei. Ganz übel fand ich das bei der Wait for you Reihe von J. L. Armentrout. Ich hatte mir die Bücher zum Geburtstag schenken lassen und wusste nicht, dass Band 4 der noch einmal der erste, nur aus Sicht von ihm, war. Es war noch einmal komplett das gleiche Buch, mit den gleichen Dialogen, nur dazwischen halt seine Gedanken statt ihrer. Argh, bitte was soll das? Kann deine schlechte Bewertung daher sehr gut nachvollziehen.

    Gefällt mir

    1. Ich kann diesen Trend auch gar nicht nachvollziehen (obwohl… doch. Geld.). Aber es nervt einfach nur noch. Wenn es wenigstens noch ein wenig individuell und neuwertig ist, dann okay, wenn aber nur eine Geschichte aus einer anderen Perspektive erzählt wird, kann ich liebend gern darauf verzichten.
      Ansonsten habe ich noch „Love and Confess“ und „Maybe Someday“ gelesen, welche ich sehr gut fand! (Und es sind Einzelbände, yeah!)

      Also wenn du noch „Weil ich Layken liebe“ lesen willst, mach es! Ist ein super Buch, welches mir wirklich gut gefallen hat, aber die anderen Bände kannst du dir getrost sparen.. verpasst nix!

      Gefällt 1 Person

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