OPUS – Die Begegnung von Senta Richter

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Ein Buch, das durch meine Leseflaute (Tipps dazu gibt es hier) leider viel zu lang auf meinem SuB lag:

Opus – Die Begegnung von Senta Richter

Was ich zu dem Erstlingswerk der Autorin zu sagen habe? Das erfahrt ihr, wenn ihr jetzt dranbleibt!

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Man trifft sich immer zweimal im Leben? Nicht nur eine Redewendung.

Denn bereits zum zweiten Mal trifft Mila auf den mysteriösen Fremden, der gar so unberechenbar scheint und auch immer wieder untertaucht.
Doch irgendwie kann Mila nicht von ihm loslassen, doch was verheimlicht er?
Was bedeutet sein merkwürdiges Tattoo?

Die Wahrheit sprengt die Grenzen ihrer Vorstellungskraft – und bringt nicht nur sie selbst in große Gefahr.

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„Opus – Die Begegnung“ ist das erste Urban Romantasy YA Buch von Senta Richter, um es mal gleich klischeemäßig in eine Schublade zu stecken (Wir mögen doch alle Schubladen, nicht wahr?!).

Leider kann ich nicht genau sagen, ob mein etwas holpriger Start an dem Buch lag oder aber auch an meiner Leseflaute, dennoch versuche ich hier meine Meinung darzustellen.
Wie ich schon gerade eben geschrieben habe, hatte ich zu Beginn so meine Schwierigkeiten mich in die Welt einzufinden, wahrscheinlich war ich es einfach schon zu sehr gewohnt, dass die Bücher entweder in einer ausgedachten Welt oder in den USA spielen, dass dann meine Probleme mit Deutschland hatte, vor allem mit dem Urban Fantasy Bezug. (Wurmsatz Ende.)
Auch Mila, die Protagonistin, blieb mir zunächst recht verschlossen, was aber wiederum auch zu ihrer Person und ihrer Vergangenheit passt, da würde ein Honigkuchenpferd eher fehl am Platz wirken.
Nachdem wir nun einiges über Mila, die eigentlich Ludmilla heißt, erfahren haben, taucht auch bald Abel, der mysteriöse Fremde auf. Abel mit den smaragdgrünen Augen, dem guten Aussehen und den faszinierenden Tattoos driftet mir leider manchmal zu sehr in die YA (das bedeutet „Young Adult“ oder auch Jugendbuch) Bad Boy Klischeeschiene ab, auch wenn er nicht das typische Arschloch ist und sein Herz stets am rechten Fleck hat.

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Die erste Hälfte des Buches zog sich nun etwas hin, doch als dann immer mehr bezüglich Abel und seinen Absichten ans Licht kommt, nimmt es definitiv Fahrt an. Besonders zufriedenstellend finde ich auch stets den Moment, wenn man endlich den Titel versteht und dieser Sinn macht (Wer stimmt mir zu? *ekstatisch winkend*)!
Nun kommt die Geschichte als wirklich ins Rollen und ich saß gespannt in meinem Bett, wie es denn nun weitergeht, was mir in der ersten Hälfte leider gefehlt hat.

Achtung Spoiler! (Um den zu lesen, müsst ihr nur den Bereich hier unten markieren)

Was mich positiv überrascht hat, war die neue Umsetzung des Konzepts des Zeitreisen von einer dystopischen Zukunft in unsere heutige Zeit. Diese Art habe ich bisher auch noch nicht gelesen und war sehr erfrischend.

Spoiler Ende!

Senta Richters Schreibstil ist wirklich angenehm und frisch, wenn er auch nicht unbedingt aus der Masse an YA Autoren heraussticht (Was nicht ist, kann ja noch werden! Man wächst schließlich an seinen Aufgaben!). Außerdem finde ich es sehr beeindruckend, ein qualitativ so hochwertiges Buch (äußerlich und innerlich) in Eigenregie zu veröffentlichen und zu vermarkten. Hut ab, Senta!

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Alles in Allem ist es ein gut gelungener Debütroman, der dennoch an manchen Ecken geschliffen werden könnte. Quasi ein Rohdiamant, der noch heller strahlen könnte!
Ich bin gespannt, wie es mit Mila und Abel weitergeht, denn wie wir alle nur allzu gut wissen: Cliffhanger sind mies!!

3Herzen

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

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