„Butterbrot und Liebe“ von Susanne Friedrich

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Liebe Chaoten, auch ich werde meinem Namen, „Bücherchaos“, gerecht und habe mich hier nicht sonderlich oft gemeldet in letzter Zeit.
So sitze ich nun hier im verregneten Kanada in meinem Wohnheimzimmer, trinke einen Tee, esse viel zu süße Schokolade und tippe endlich mal wieder eine Rezension für diesen Blog. Ein wunderbares Leben also!

Vor meiner Abreise hat mich „Butterbrot und Liebe“ von Susanne Friedrich von tredition erreicht. Ich hatte keine großen Erwartungen an dieses Buch, mich aber auf ein paar Stunden nette Unterhaltung gefreut. Warum es mich nicht ganz überzeugen konnte, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Hannah ist eine ehrgeizige und erfolgreiche Powerfrau, die sich von Nichts und Niemandem unterkriegen lässt. Doch als eines Tages Draufgänger und Lebemann Christoph mit einem Korb voll mit Butterbrot Kreationen bei ihr im Büro auftaucht, lässt er nicht mehr locker das Herz der selbstbewussten Karrierefrau zu gewinnen, obwohl Hannah ihm die kalte Schulter zeigt.
Doch mit Christophs Hartnäckigkeit hat Hannah nicht gerechnet und außerdem erhält er auch noch Unterstützung durch seinen besten Kumpel, seine Kollegin, seine resolute Mutter und sogar durch Hannahs Vater…

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Ist es eine gute Idee ein neues Buch zu lesen, wenn man eigentlich seinen Koffer für die nächsten vier Monate packen sollte?

Aber klar!

Zum meinem Glück war das Buch so schnell weg wie ein gutes Butterbrot 😉
Und ich wurde auf jeden Fall für diesen Zeitraum unterhalten, somit fällt das ja auch gar nicht unter den Punkt unangebrachte Prokrastination, sondern ins Unterhaltungsprogramm.
Dank des leichten Schreibstils ließ sich „Butterbrot und Liebe“ wunderbar zwischendurch lesen, einfach mal den Kopf ausschalten und nur Worte aufsaugen. Keine spannende Krimijagd, keine komplexe Fantasiewelt mit ihren Elfen, Trollen und Orks, nur eine Geschichte quasi aus dem wahren Leben mit Powerfrauen und Männern, die ihr Geld mit Butterbroten verdienen.

Jedoch habe ich während des Lesens auch festgestellt, dass mir Hannah in ihren Überzeugungen und Handlungen teils ein wenig inkonsequent beziehungsweise unglaubwürdig verhielt. Auch haben für mich einige Nebenplots nicht in das Konzept des Buchs gepasst, sie wirkten leider sehr gestellt und aufgezwungen, weshalb sie auch nichts zur Story beitrugen und nur fehl am Platz wirkten. Außerdem fiel mir auch, dass auch Namen geändert wurden. Ich hab mich auf einmal gewundert, wer denn auf einmal diese Person sei, bis ich dann mal ein paar Seiten zurückblätterte und dort ein ganz anderer Name stand..
Für mich hatte die Story zwischen Christoph und Hannah weiter ausgebaut werden können, ein größerer Fokus darauf mit gezielteren Nebenhandlungen, die zum Plot beitragen.

Dennoch empfand ich „Butterbrot und Liebe“ als kleine feine Unterhaltungslektüre für zwischendurch, die aber ihre paar Maken hat. Ich wurde auf jeden Fall davon unterhalten, würde jedoch wahrscheinlich nicht noch einmal zu dem Buch greifen.

 

Genre

3Herzen

Allgemein

2Herzen

 

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

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